
Fettlampen und Grenzerfahrungen: eine Woche Winter Outdoor Skills in Norwegen
English Halbschlaf. Ich drehe mich in meinem Schlafsack, was eine kleine Kaskade winziger Schneekristalle in mein Gesicht herabrieseln lässt. Wo bin ich? Ich öffne die

English Halbschlaf. Ich drehe mich in meinem Schlafsack, was eine kleine Kaskade winziger Schneekristalle in mein Gesicht herabrieseln lässt. Wo bin ich? Ich öffne die

Der Wind rüttelt am Gestänge über mir. Kalt dampft die Luft vor meinem Gesicht, steigt langsam höher und höher. Ich öffne den Zipper meines Zelts auf 2200 Meter und schaue in den Himmel. Es ist halb 6 am Morgen. Ist die Mondsichel schon aufgegangen?

Scheisse. Ich atme tief ein. Den Trail sehe ich nicht mehr, der Nebel umarmt mich. Markierungen sind rar gesäht und neben meinen Füssen geht es steil runter. Wo geht’s jetzt weiter? Das war nur eine der vielen Situationen, in der ich im letzten Jahr froh war…

Hatte der Wind nicht eben noch von hinten geblasen? Und waren das gerade etwa kleine Steine, der mir ins Gesicht geflogen ist? Eigentlich war doch blauer Himmel und bestes Wanderwetter angesagt, dachte ich, als ich mich allein auf über 3000 Metern durch den dichten Nebel von Markierung zu Markierung tastete.

Kleine Steine rutschen unter meinen Fusssohlen weg und rollen über die steile Klippe hinab ins Tal. Mit den Händen suche ich den nächsten Griff am Felsen, um mich ein Stück weiter hoch zu ziehen. Zerfurcht und zerklüftet erhebt sich der Gletscher vor meinen Augen – daneben kauert…

«Was habe ich mir da nur eingebrockt» fragte ich mich, als ich mich über den letzten Absatz zog und plötzlich vor einer steilen, exponierten Felswand stand. Oben zwischen den Nebelschwaden sah ich die nächste blau-weisse Markierung zwischen knorrigen, nassen Wurzeln glänzen…

Ohne Schlafsack in einer Notsituation – würdest du draussen überleben können? Ich zeige dir 19 Outdoor Survival Anbieter, bei denen du genau das lernen kannst – und gebe 6 Tipps, worauf du bei der Auswahl achten solltest!

Ich schrecke auf. Es ist stockdunkel. Eine eisige Bise hat mir Schneekristalle ins Gesicht geblasen. Bin ich davon aufgewacht? Dann höre ich es wieder – ganz in der Nähe meines Schlafsacks. Ein leises Knirschen im Schnee – doch sehen kann ich nichts. Es ist tiefer Winter, das Thermometer zeigt -8 Grad.

Plopp. Plopp. Erste Regentropfen fallen auf mein Gesicht, während ich im Abstieg vom Zeltplatz der letzten Nacht bin. Dann verwandelt sich der langsame Rhythmus schnell in ein Stakkato und der Regen rauscht auf mich nieder. Ich zücke meine kleine Geheimwaffe – meinen Regenrock. Erm, bitte was? Einen Rock?

„Mit den Schuhen kannst du unmöglich das nächste geröllige Stück absteigen – DAS (zeigt auf Wanderschuhe meiner Freundin) sind richtige Schuhe dafür!“ sagt-schimpft der ältere Herr empört, den wir auf dem Prättigauer Höhenweg treffen. Und ich verstehe ihn ja irgendwie, denn…

Von Asien bis Afrika, von Dschungel bis Salzwüste – meine Kamera OM-D M1 Mark III ist bereits seit Ende 2018 auf all meinen Abenteuern dabei und hält die besonderen Momente fest. Daher habe ich mich ganz besonders gefreut, als…

Brmmm. Brmmm. Verschlafen öffne ich die Augen – 2.45 Uhr. Wo bin ich und was vibriert da? Während ich langsam zu mir komme fällt es mir ein – auf der Britanniahütte. Und dann bin ich schlagartig hellwach – denn…

Das Engadin hat gerufen – und ich bin gegangen. Genauer gesagt, gewandert – auf der Via Engadiana und auf den Piz Languard, zwischen wilden Blumenwiesen, schroffen…

Langsam laufe ich dem dunklen Loch entgegen, das vor mir im Boden klafft. Und dann beginnt mein Körper plötzlich ganz langsam zu kippen..

Ein regelmässiges Whipwhipwhip begleitet mich, während mir der Schweiss den Rücken herunter läuft. Immer wieder schweifen meine Blicke ab zur wunderschönen Bergwelt um mich herum, um dann jäh…

Stille Dunkelheit umgibt mich. Meine Gedanken wandern, denn viel bewegen kann ich mich nicht – ich liege in meinem Zelt, eingerollt in zwei Schlafsäcke und unter drei Mützen. Und frage mich: wie bin ich nochmal…

Pechschwarze Dunkelheit umgibt uns und absolute Stille. Nur ab und an tönt ein leises Plop aus dem Nichts. Ich drehe den Kopf – nach links, nach rechts – doch kein Funken Licht ist zu sehen…

Zzzipp – ich ziehe den Reissverschluss meines Zelts geht auf und muss tief Luft holen. Denn was vor mir liegt, verschlägt mir einmal mehr die Sprache…

Wenn Himmel und Erde eins werden – dann ist man in der grössten Salzwüste der Welt angekommen: Der Salar de Uyuni auf 3600m über Null. Wer zur richtigen Zeit kommt, erlebt hier die perfekte Reflexion im wenige Zentimeter hoch stehenden Wasser.

Eine Nacht im Schnee, im Zelt, hoch oben in den Bergen: Für die einen der Inbegriff von Ruhe und Frieden, für die anderen kalte Füsse und Frieren. Und tatsächlich ist es ein bisschen von beidem. Wer sich trotzdem…
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